In Cottbus existieren leider zu wenig Probe- und Atelieräume für Musiker:innen und Künstler:innen, und damit auch Jugendliche.
Die Herausforderungen hierbei sind eine Knappheit an real existierendem Raum, der Umgang mit Lärmemission, die Höhe der Miete und die Lage.
@gruene_sub und @unser_cottbus wünschen sich von der @stadt_cottbus nun eine Stellungnahme im Bildungsausschuss zur Idee, FREIWILLIG LEERGEZOGENE GARAGEN aus DDR-Zeiten zu Proberäumen und Ateliers umzubauen.
Sie messen 3m x 6m x 2,80m, sind in Einzel- oder Doppelreihen angeordnet und treten meist in großen Gruppen auf. Lagerplätze, Abstellräume, Kreativräume und Orte der Begegnung, all das sind die Garagen. Eine handvoll Komplexe in Cottbus sind in der sich verdichtenden Stadt einem hohen Nutzungsdruck ausgesetzt.
Wie lässt sich oben beschriebene Problemlage mit dem Überleben dieser Garagen verknüpfen?
Es geht um relativ kostengünstige Umbaumaßnahmen, um aus bereits erschlossener Fläche und vorhandener Bausubstanz Räume zu schaffen, die grundlegende Annehmlichkeiten wie Wasser, Strom, Licht, Sicherheit und Erreichbarkeit bieten und gleichzeitig gestalterische Freiheiten für Kreative und somit auch Jugendliche erlauben.
Am Ende bedarf es dazu Einschätzungen der städtischen Fachbereiche Immobilien, Stadtentwicklung, Hochbau, Soziales und Kultur. Es wären Umsetzungschancen zu erörtern und mögliche Finanzierungschancen über Fördertöpfe auszuloten.
Wir setzen uns dafür ein und hoffen, dass auch unter den anderen Fraktionen Interesse geweckt werden kann
Mit den besten Grüßen,
Eure Fraktion Grüne/SUB




