Wir sind zutiefst erschrocken und besorgt über die erschreckende Menge an Hasskommentaren, die wir auf Facebook zu einem kürzlich veröffentlichten Video erhalten haben – fast 150 Hasskommentare, die von Beleidigungen bis hin zu Desinformationen und Volksverhetzung reichen. Es ist alarmierend, wie schnell solche Inhalte Verbreitung finden und wie stark sie den öffentlichen Diskurs beeinträchtigen können.
Was uns besonders nachdenklich stimmt, ist die Diskrepanz, dass derselbe Inhalt auf Instagram über 200 Likes erhalten hat. Während auf Facebook Hass verbreitet wird, bleibt die Reaktion auf Instagram positiv. Diese Unterschiede werfen ein Licht auf die Herausforderungen, die wir beim Umgang mit sozialen Medien und der Verbreitung von Hass erleben.
Viele dieser Kommentare überschreiten die Grenze der freien Meinungsäußerung. Hass, Hetze und Verleumdung sind keine legitimen Formen der Meinungsfreiheit und können unter bestimmten Umständen strafrechtlich verfolgt werden. Zahlreiche Kommentare wurden bereits an Facebook gemeldet, und wir hoffen, dass die Plattform stärker gegen solche Inhalte vorgeht.
Lasst uns eine Gesellschaft aufbauen, die sich auf respektvolle und sachliche Diskussionen stützt – ohne Beleidigungen oder Falschinformationen. Die Verbreitung von Hetze ist kein natürlicher Bestandteil des digitalen Raums. Vielmehr liegt es an uns allen, wie wir diesen Raum gestalten: für Offenheit, Fairness und einen respektvollen Dialog.
Wir gehen mit gutem Beispiel voran und engagieren uns aktiv für eine demokratische Kultur, die von gegenseitigem Respekt und Empathie geprägt ist. Dabei möchten wir weiterhin als politische Fraktion Räume für Dialog schaffen, die sowohl online als auch offline respektvoll und inklusiv sind. Lasst uns durch den Austausch von Ideen und die Förderung von positiven, konstruktiven Diskussionen eine digitale Zukunft gestalten, in der jeder Mensch sicher und respektiert kommunizieren kann.
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