Unsere Fraktion setzt sich für die Prüfung öffentlicher WLAN-Hotspots an zentralen Standorten ein
Ein unkomplizierter Zugang zum Internet ist heute ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens. Ob für digitale Fahrgastinformationen, Bildungsangebote, Verwaltungsdienstleistungen oder touristische Informationen – viele alltägliche Angebote sind inzwischen digital verfügbar.
Deshalb haben wir als Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/SUB mit dem Antrag AT-51/26 die Prüfung eines Konzeptes für öffentliche WLAN-Hotspots an zentralen Mobilitäts-, Bildungs- und Tourismusstandorten in Cottbus/Chóśebuz angeregt.
Unser Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die digitale Infrastruktur unserer Stadt sinnvoll erweitert werden kann.
Wo wäre öffentliches WLAN besonders sinnvoll?
Öffentliche WLAN-Hotspots könnten den Zugang zu digitalen Informationen erleichtern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität an wichtigen Orten unserer Stadt verbessern.
Mit unserem Antrag möchten wir deshalb untersuchen lassen, an welchen Standorten solche Angebote eingerichtet werden könnten.
Dabei sollen insbesondere folgende Bereiche berücksichtigt werden:
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Größere Umsteigepunkte des öffentlichen Personennahverkehrs
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Zentrale Straßenbahn- und Bushaltestellen
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Öffentliche Plätze und touristisch bedeutsame Orte
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Bibliotheken und Bildungseinrichtungen
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Weitere kommunale Einrichtungen
Gerade an Mobilitätsknotenpunkten könnten öffentliche WLAN-Angebote den Zugang zu aktuellen Fahrgastinformationen, digitalen Ticketangeboten und weiteren Mobilitätsdiensten erleichtern.
Digitale Teilhabe für eine wachsende und internationale Stadt
Cottbus/Chóśebuz befindet sich mitten im Strukturwandel. Neue Unternehmen, die Entwicklung als Wissenschafts- und Hochschulstandort und der Zuzug neuer Einwohner*innen verändern unsere Stadt. Cottbus wird zunehmend internationaler und digitaler.
Damit wachsen auch die Anforderungen an eine moderne und bürgerfreundliche Infrastruktur.
Frei zugängliche WLAN-Angebote können dazu beitragen, dass Bürgerinnen, Studierende, Auszubildende, Pendlerinnen und Gäste unserer Stadt unkompliziert auf wichtige Informationen zugreifen können.
Besonders für junge Menschen, Besucher*innen und Personen mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten kann öffentliches WLAN eine sinnvolle Ergänzung zur bestehenden digitalen Infrastruktur darstellen.
Digitale Teilhabe sollte möglichst niedrigschwellig sein und nicht allein vom eigenen Mobilfunkvertrag abhängen.
Fördermöglichkeiten und bestehende Angebote nutzen
Mit unserem Prüfantrag wollen wir nicht nur mögliche Standorte identifizieren, sondern auch klären, wie entsprechende Angebote finanziert und mit bereits vorhandenen digitalen Dienstleistungen verbunden werden könnten.
Die Stadtverwaltung soll deshalb untersuchen, welche Förderprogramme des Landes Brandenburg, des Bundes oder der Europäischen Union für eine Umsetzung infrage kommen.
Darüber hinaus möchten wir prüfen lassen, welche Synergien sich mit bestehenden oder geplanten Angeboten ergeben – insbesondere mit:
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digitalen Fahrgastinformationen,
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Smart-City-Anwendungen,
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digitalen Verwaltungsdienstleistungen.
So könnten öffentliche WLAN-Hotspots nicht nur einen Internetzugang bereitstellen, sondern langfristig Teil einer besser vernetzten städtischen Infrastruktur werden.
Erst prüfen, dann fundiert entscheiden
Unser Antrag zielt ausdrücklich nicht auf die sofortige Installation neuer WLAN-Hotspots ab.
Zunächst soll die Verwaltung eine Übersicht über geeignete Standorte, mögliche Kosten, Förderprogramme und die Verknüpfung mit bestehenden digitalen Angeboten erarbeiten.
Auf dieser Grundlage kann die Stadtverordnetenversammlung anschließend fundiert darüber entscheiden, ob und wie öffentliche WLAN-Hotspots in Cottbus/Chóśebuz umgesetzt werden sollen.
Für uns ist klar: Eine moderne Stadtentwicklung braucht auch eine moderne digitale Infrastruktur. Frei zugängliches WLAN an zentralen öffentlichen Orten kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.
Wir wollen die Möglichkeiten dafür prüfen lassen und damit einen weiteren Schritt in Richtung einer offenen, bürgerfreundlichen und digital vernetzten Stadt anstoßen.
📷 Foto: Dozenazer / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Bildausschnitt




